Hanf ist vielseitig verwendbar



Landwirtschaft und Handel

Hanf – die Pflanze der Zukunft
Ronald Hönig, Ottersberg, hat beim Allgemeinen Europäischen Verbund für Umweltschutz, www.aevu-europe.com, recherchiert und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen – entnommen aus Das Goetheanum, Nr. 51/52 2007

Wesentliche Informationen

Hanf ist der wertvollste, preiswerteste und vielseitigste Rohstoff der Welt! Es ist unvorstellbar, dass mit einer einzigen Pflanzenart viele Umweltprobleme gelöst werden könnten. Mit seinen rund 50.000 überragenden Eigenschaften ist Hanf der Schlüssel für die meisten Probleme dieser Welt. Hanf wächst in fast allen Klimazonen, braucht nur wenig Wasser, keinen Dünger, er wächst und gedeiht nur durch Sonnenlicht – auch im Wüstensand! Mit dieser schnell wachsenden Pflanze kann die Erde begrünt und ein Großteil der weltweiten Energieprobleme gelöst werden.

Einige Produktsegmente als Beispiele

1. Energie in Form von Hanföl: sechs Prozent der landwirtschaftlichen Flächen weltweit würden ausreichen, um alle Länder erdölunabhängig zu machen, da der Anbau wenig arbeitsintensiv ist und die Böden nicht ausgelaugt werden. Aber auch der Rest der Pflanze ist noch zu verwerten.

2. Die Papierherstellung mit Hanf ist fünfmal ergiebiger als mit Holzfasern, benötigt siebenmal weniger Lösungsmittel und ist um ein Vielfaches haltbarer als aus Holz.

3. Lebensmittel: Hanf eignet sich zur Herstellung von Speiseölen, Mehl, Müsli, Tees, Teig- und Süßwaren. Er enthält hochwertige Proteine, mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Vitamine.

4. Fasern für die Textilindustrie: Hanf ist weicher, saugfähiger und fester als Baumwolle. Zudem hat er eine feuchtigkeitsbeständige, geruchsneutralisierende Wirkung, ist resistent gegen Körperschweiß, nimmt dreimal soviel Feuchtigkeit auf und trocknet dreimal schneller, als Baumwolle.

5. Medizin: Hanf ist ein natürliches Antibiotikum und enthält 60 weitere medizinisch relevante Wirkstoffe.

6. Baustoff: Hanf ist ein wunderbares Dämmmaterial, es gibt Hanflehmsteine und Hanfbeton. Hanf wächst rasant und ist innerhalb von vier Monaten vier Meter hoch und erntereif. Es wird also in kürzester Zeit viel CO2 gebunden, was den Treibhauseffekt bremst. Hanf reinigt den Boden und die Luft und ist resistent gegenüber Pilzen und Bakterien, so dass keine Insektizide beim Anbau benötigt werden.

Hinweis der Redaktion: Unser Firmenmitglied Rudi Schelter, 91468 Gutenstetten, vertreibt Hanf-Bau- und Dämmstoffe. Er ist Stuckateur und führt auch Lehmputze aus.

Mehr Info: rudi.schelter@gmx.de, Tel. 0961-60253, Fax 0961-60211

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Neue Namen bei einigen Käsesorten

Information durch Christel Kindler vom BIO KÄS MOBIL

GOUDA
Gouda darf nur noch Gouda genannt werden, wenn er 48% Fett i. Tr. aufweist und natur ist, d.h. es dürfen keine Kräuter oder sonstige Zusätze drin sein.

PARMESAN
Nur der "Parmigiano Reggiano" darf laut Gerichtsbeschluss vom 26.2.08 weiterhin als Parmesan bezeichnet werden. Alle anderen Sorten nicht mehr!

FETA
Griechischer Schaf- oder Ziegenfeta mit Kräutern oder anderen Würzzutaten darf fortan nicht mehr als Feta bezeichnet werden. Nur "griechischer Feta natur" darf diesen Namen behalten.

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Hofladen Ostertag ausgezeichnet

Unser Mitglied Manfred Ostertag, 91452 Wilhermsdorf-Meiersberg, erhielt auf der Biofach 2008 in Nürnberg die Auszeichnung Zweit-Bester Hofladen in Deutschland. Das Kundenmagazin Schrot & Korn verlieh ihm nach Kundenbefragungen im Oktober 2007 sechs Urkunden: Die Auszeichnungen Gold für Frische Angebot und Sauberkeit, weitere Auszeichnungen für Gesamteindruck, Preis-Leistung, Sortiments-Vielfalt und Beratung. Wir gratulieren herzlich!

Biologische Schrotbäckerei Rainer Bauer ausgezeichnet

Unser Mitglied Rainer Bauer, 90419 Nürnberg, erhielt bei der traditionellen Brot- und Semmelprüfung die Goldmedaille des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks in Nürnberg. Wir gratulieren herzlich!